engel wider die eindeutigkeit
das queÜero
für feministische philosophie und queer theorie

ist ein Ort queer/feministischer Wissensproduktion, ein Ort konzentrierten Nachdenkens und kollektiven Austauschs

und nicht zuletzt diente das queÜero als Laboratorium für die Entwicklung des
Instituts für Queer Theory das im April 2006 in Hamburg gegründet wurde.

Das Institut für Queer Theory untersucht aus transdisziplinärer Perspektive und im internationalen Austausch, wie Geschlecht und Sexualität gedacht, dargestellt und gelebt werden: Welche Bilder und Vorstellungen prägen unser Verständnis von Geschlechtern und Sexualitäten? Welche Beziehungsformen und sozialen Praxen gehen damit einher? Und wie beeinflussen Institutionen wie Ehe, Familie, Schule und Kirche, aber auch Instanzen wie Staat und Wirtschaft sexuelle und geschlechtliche Lebensformen? Vor allem aber auch, wie verquicken sich andere soziale Unterschiede und Hierarchien mit Geschlecht und Sexualität? Kritisch wird gefragt, wie sich hierbei Normen und Machtverhältnisse auswirken. Die Vorherrschaft der Heterosexualität wird problematisiert und die scheinbare „Natürlichkeit„ der Zwei-Geschlechter-Ordnung in Zweifel gezogen. Das Institut für Queer Theory tritt dafür ein, die Vielfältigkeit sexueller Lebensformen zu stärken und soziale Unterschiede hierarchiefrei zu gestalten.